Aktuelles

Stellungnahme des DGNR-Vorstands zur Lieferung von Daten zur Medizinischen Rehabilitation nach § 301 SGB V

Stellungnahme des DGNR-Vorstands
zur Lieferung von
Daten zur Medizinischen Rehabilitation nach § 301 SGB V

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„Ausschreibung Leitung einer Nachwuchsgruppe Rehawissenschaft.“

www.uni-oldenburg.de/stellen/?stelle=64710

Mail: dekan.medizin@uni-oldenburg.de

 

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Mit Beschluss der Mitgliederversammlung am 2.Dezember 2015 in Wien, bietet die DGNR „Ärzten in Weiterbildung“, die in
einer neurologischen Rehabilitationseinrichtung tätig sind, eine beitragsfreie Mitgliedschaft bis zum Ende Ihrer Weiterbildung, längstens aber bis zu drei Jahren an.

Bei Interesse lassen Sie bitte zu dem Beitragsantrag, unbedingt eine Bestätigung der weiterbildenden Institution über das voraussichtliche Ende Ihrer Weiterbildung der Geschäftsstelle der DGNR zukommen.

Geschäftsstelle der DGNR
c/o Angelica Totzauer
Berliner Str. 6
53359 Rheinbach
Mobil: 0163 - 87 15 023
Tel: 0 22 26 - 80 96 59
geänderte Rufnummer ab 01.01.2017
Wechsel des Telefonanbieteters
mail: at.dgnr-@-t-online.de

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Bitte um Hilfe bei Verbreitung von wissenschaftlichen Ergebnissen im Feld Neurologie-Geriatrie

Sehr geehrter Herr Wallesch, sehr geehrte Damen und Herren,

Geriatrie ist ein problematisches Konzept. Nicht selten wird versucht, es zur billigen Ver¬sorgung auch neurologischer Patienten
zu nutzen. In der Rehabilitation von Schlaganfallpatienten z.B. drängen manche Kostenträger auf geriatrische statt neurologische Rehabilitation wegen alters- und multimorbiditäts bedingter Einschränkungen des Erholungspotentials.

Dies ist eine häufige und politisch weitreichende Argumentation mit Auswirkungen auf die akute und die rehabilitative Neurologie. Trotz ihrer scheinbaren prima-facie Plausibilität ist diese Argumentation jedoch völlig unbelegt und stellt insofern zunächst eine Altersdiskriminierung dar.

Wir haben diese Argumentation einer gerade im J Neurol Neurosurg Psychiatry  veröffentlichten Kohorten-Längsschnittuntersuchung (s. Anlage) unterzogen und überprüft, ob:
1. Ältere die Chancen neurologischer Rehabilitation wegen mangelnder Belast¬bar-keit schlechter nutzen können und
2. von neurologischer Rehabilitation durch eingeschränkte Erholungsfähigkeit weniger profitieren würden.

Diese Argumente konnten wir vollständig widerlegen, indem wir zeigen, dass alte und sehr alte Patienten Neurorehabilitation genauso nutzen können und genauso von dieser profitieren wie jüngere Patienten. Ferner zeigen wir, dass jede Minute mehr an Neurorehabilitation mit einem Mehr an Funktionserholung verbunden ist. Dies belegt die Relevanz der höheren Therapiemenge
in der Neurorehabilitation gegenüber der geringeren Menge in der geriatrischen Rehabilitation.
Des Weiteren stellen wir die Ergebnisse in sozioökonomischen Bezug und zeigen, dass Neurorehabilitation bis ins hohe Alter
nicht nur ebenso durchführbar und wirksam wie bei Jüngeren, sondern auch noch gesamtgesellschaftlich kostensparend ist.
Wir möchten diese Ergebnisse nun öffentlich weiter bekannt machen und Gegenstand von breiterer Diskussion werden lassen.
Es wäre schön, wenn Sie als Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Neurorehabilitation uns hier unterstützen könnten. Wir haben die in Rede stehende Arbeit über den open access Kanal des J Neurol Neurosurg Psychiatry veröffentlicht, sodass auch eine Verlinkung z.B. unter Aktuelles auf der DGNR-Web Plattform möglich wäre.

Mit freundlichen Grüßen
Stefan Knecht



Old benefit as much as young stroke
patients from high-intensity neurorehabilitation
RESEARCH PAPER
Old benefit as much as young patients with
stroke from high-intensity neurorehabilitation


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Wahlprüfsteine zur Situation von Menschen mit erworbenen Hinschädigungen (MeH) mehr...

 

Weiterbildung Gesundheits- und Krankenpfleger(in) für neurologisch-neurochirurgische Frührehabilitation
- Curriculum aktivierend-therapeutische Pflege - (Konzept, Stand 22.8.2011
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neurologisch-neurochirurgische Frührehabilitation
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